Badesaison – wohin mit den Wertsachen?

Diese Frage kennt wohl jeder. Eine gute Versteckstrategie für die Wertsachen muss her. Hier ein paar Anregungen für die anstehende Badesaison

Ob Neufahrner Mühlseen, Kuhsee, Walchen- oder Staffelsee – wenn die Tage länger und wärmer werden lockt das Badevergnügen vor Alpenpanorama. Schnell die Klamotten gepackt, ein bisschen Proviant zusammengesucht und ab aufs Rad oder in die Bahn. Wer jedoch die Freizeitidylle abseits von z. B. Augsbuger Strandbädern sucht, hat vor Ort spätestens dann ein Problem, wenn er ins Wasser steigt: Wohin mit den Wertsachen? Smartphone, Schlüssel und Geld? In jedem Freundeskreis und natürlich im Internet kursieren die spannendsten Vorschläge. Ein paar sind hier aufgelistet – ist was dabei?

Für Kreative: Ausgefallene Verstecke

Ein Loch graben, Wertsachen reinlegen, zubuddeln und Handtuch drauf. Das scheint der Klassiker unter den Versteckideen zu sein. Andere nutzen leere Sonnencremedosen, Lippenstifthüllen oder aufgeschnittene Tennisbälle als perfekte Tarnung für ihr Geld. Motto: Sonnenschutz ist so profan, dass ihn schon keiner klaut. Auf den Ekelfaktor setzt dagegen diese Idee: Man wickele die Wertsachen in eine frische, aber gebraucht aussehende Kinderwindel. Selbst hart gesottene Langfinger dürften da zweimal überlegen, ob sie auf gut Glück mal zugreifen. Doch egal wie gut ein Versteck ist: Die absolute Ruhe hat dennoch keiner. Schließlich könnte man beim Buddeln oder Verstecken beobachtet werden. Und außerdem sprechen sich solche Tipps oft auch schnell rum.

Für Solide: Wertsachen in den Brustbeutel

Sie sehen irgendwie altmodisch aus und sind vielen auch lästig. Dennoch: Die wasserfeste Handyhülle, in die auch der ein oder andere Geldschein passt, oder die gute alte runde verschraubbare Plastikbox am Band haben immer noch einen hohen Sicherheitsfaktor. Die Sachen bleiben am Mann. Wer es weniger nostalgisch mag, setzt stylische Tauchereier (Dry-Boxes) ein. Die können oft auch per Karabinerhaken an der Kleidung festgemacht werden.Blöd kann es bei all diesen Varianten nur laufen, wenn die nächste Welle die Sachen wegreißt.

Für Raffinierte: Der Outdoor Tresor

Eine ganz neue Erfindung bringen zwei deutsche Tüftler pünktlich zur Badesaison 2019 auf den Markt. Der „Spinsafe“ hat eine große Kunststoffschraube, die man mit einer Metallstange als Hebel fest in den Boden drehen kann. Die Stange wird anschließend nach oben geklappt und dient so als Stütze für Portemonnaie, Smartphone und Co. Danach stülpt der Nutzer eine konische Oberschale über Stange und Wertsachen und befestigt durch ein Loch in der oben herausragenden Metallstange ein Zahlenschloss. Der Clou: Ohne Querstange und aufgrund der sich drehenden Oberschale haben Diebe keine Chance, den Tresor schnell und einfach aus der Erde zu drehen. Über den eigenen Shop ist der Spinsafe in verschiedene Farben inzwischen für rund 60 Euro (exklusive Versandgebühren) zu bestellen.

Für Teamplayer: Sheriff für die Wertsachen

Das ist jedenfalls dann ein praktikabler Rat, wenn man in einer größeren Gruppe unterwegs ist. Vorausgesetzt, es findet sich tatsächlich immer Sheriff für die Wertsachen, der mal Pause vom Schwimmen macht und sich dann zugleich als Wachhund anbietet.

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