10 Spartipps für den Alltag

Kleinvieh macht auch Mist. Mit ein paar Kniffen kann man an verschiedenen Stellen im Alltag kleinere Beträge sparen. Und das summiert sich. Mit diesen 10 Spartipps bleibt der ein oder andere Euro übrig …

1. Haushaltsbuch führen

Gestern hab ich doch erst 100 Euro vom Automaten geholt, warum sind jetzt nur noch 20 im Portmonee? Oft hat man das Gefühl, das Geld rinnt einem durch die Hände. Der wichtigste Spartipp lautet deshalb: Den Überblick behalten. Wer konsequent aufschreibt, für was er wieviel Geld im Alltag ausgibt, entscheidet zum einen bewusster. Zum anderen kann er dann genau analysieren, an welcher Stelle er am besten sparen kann. Das gute alte Haushaltsbuch hilft beim Planen – ganz altmodisch als Kladde oder per Excel-Liste, App oder dem Finanzmanager im PSD OnlineBanking.

2. Anbieter vergleichen

Mobilfunk, Strom, Gas, Versicherungen – wer neue Verträge abschließt, sollte im Vorfeld immer die Angebote der unterschiedlichen Gesellschaften gut vergleichen. Allerdings gilt es dabei, nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistungen zu achten. Also erst festlegen, was man braucht und haben möchte und dann in den Vergleich einsteigen.
Auch nach dem Abschluss lohnt es sich, die Konkurrenz zu beobachten. Denn nur weil es vielleicht einfacher erscheint, muss man nicht dauerhaft bei demselben Anbieter bleiben.

3. Bewusst einkaufen

Beim Supermarktbesuch ist die Einkaufsliste das wichtigste Sparhilfsmittel. Wer nämlich mit einem genauen Plan ins Geschäft geht, lässt sich weniger zu Spontankäufen verleiten.
Beim Preisvergleich sollte man nicht nur den Endpreis im Blick haben, sondern auch die Menge. Beim Vergleich des Preises pro Liter oder Kilo schneiden manche Produkte besser ab, als es auf den ersten Blick scheint.
Eine alte Sparregel lautet außerdem: Immer auch die Ware ganz unten im Regel beachten. Hier sind oft die günstigeren Eigenmarken-Produkte einsortiert.

4. Günstig mobil sein

Gerade bei kurzen Wegen kann man einfach generell beschließen, das Fahrrad statt des Autos zu nutzen. Bei längeren Wegen bieten sich Fahrgemeinschaften an, um Benzingeld zu sparen.

5. Ratenkredit statt Dispo

Ein neues Smartphone, ein neuer Computer oder schönere Gartenmöbel – stehen kurzfristig etwas größere Anschaffungen an, für die das Geld auf dem Konto jetzt gerade nicht reicht, bemühen viele zur Finanzierung immer noch den Dispokredit. In zwei Monaten ist das Geld ja schließlich da. Es kann aber günstiger sein, stattdessen zum Beispiel für ein Jahr einen Ratenkredit aufzunehmen. Denn: Für den Dispo zahlt man überdurchschnittlich hohe Zinsen. Für den Ratenkredit werden bei einer Laufzeit zwischen einem und drei Jahren wesentlich weniger Zinsen fällig.

6. Versicherungen & Abos auf den Prüfstand stellen

Policen, Zeitungsabos, Streamingdienste, Fitnesstudio-Verträge, Vereinsmitgliedschaften – was man einmal abgeschlossen hat, lässt man oft aus Bequemlichkeit einfach laufen. Sinnvoller ist aber, regelmäßig zu hinterfragen, ob man die Dienste wirklich nutzt oder überhaupt noch braucht. Wenn nicht – dann weg damit.

7. Selbst kochen

Fertigpizza, abgepackter Salat oder Tiefkühllasagne sind zwar schnell zubereitet. Wer sich aber ausschließlich von Fertigprodukten ernährt, zahlt am Ende meist mehr als wenn er die Mahlzeiten selbst kocht. Aber Achtung: Wer wirklich sparen möchte, sollte sich einen konkreten Speiseplan machen. Landet am Ende nämlich mehr Essen im Müll als auf dem Teller, haben weder das eigene Portmonee noch die Umwelt etwas davon.

8. Teilen statt kaufen

Gerade Dinge, die man eher selten selbst nutzt, kann sich besser von Freunden, Nachbarn oder über Sharing-Plattformen leihen. Die lange Leiter zum Äste schneiden etwa, die Leinwand für den Filmabend oder den Stehtisch für die Party. Und wenn schon selbst kaufen, dann immer mal kurz schauen, was man Second-Hand ergattern kann.

9. Alte Dinge verkaufen

Klamotten, Bücher, CDs – oft liegen alte Sachen unbenutzt im Schrank. Inzwischen gibt es viele Onlineportale, über die man solche Platzfresser relativ unkompliziert verkaufen kann. Häufig ist man erstaunt, was dabei noch rumkommt.

10. Kleingeld sammeln

Gleiches gilt für das ganze Kupfergeld, das irgendwo im Marmeladenglas sein Dasein fristet. Gesammeltes Kleingeld kann man nicht nur zur Bank bringen. Oft freuen sich auch Händler in der Nähe über das Wechselgeld.

Mehr Infos:

Unsere Checklisten für Jugendliche finden Sie hier.

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