SO HABEN JUGENDLICHE IHRE FINANZEN IM GRIFF – Teil 3: Wenn das Geld nicht reicht?

Mann zieht das Innenfutter seiner Hosentasche nach außen - Pleitesymbol

Eigentlich ist es ganz einfach. Geld kommt auf der einen Seite rein und fließt auf der anderen wieder raus. Die eigentliche Kunst besteht darin, Einnahmen und Ausgaben stets im Gleichgewicht zu halten. Lesen Sie in diesem Beitrag, was Jugendliche tun können, wenn das Geld mal nicht reicht …

Achtung Schuldenfalle

Ein neues Smartphone soll her. Möglichkeit 1: Man leiht sich das Geld. Einen Kredit aufnehmen oder etwas auf Raten kaufen dürfen aber erst Volljährige. Achtung: Wer sich für einen Kredit entscheidet, muss zugleich Zinsen einkalkulieren. Er zahlt also zusätzlich Geld dafür, dass Bank oder Verkäufer ihm das Geld leihen. Unter 18 kommen als Quelle für ein Darlehen nur Verwandte oder Freunde in Frage.

Ganz wichtig

Egal ob Bankkredit oder Privatleihe – Jugendliche sollten sich diesen Schritt IMMER gut durch den Kopf gehen lassen. Schließlich müssen sie ihre Schulden auch zurückzahlen können. Wer sich allzu leichtfertig Geld leiht, häuft schnell immer mehr Miese an und läuft Gefahr, in einer Schuldenspirale zu versumpfen. Keine gute Basis für den Start in ein selbstständiges Leben.

Sparen

Das ist meist die bessere Alternative – auch, wenn man dann ein bisschen länger auf das Smartphone warten muss. Für kostspieligere Sachen wie etwa den Führerschein lohnt es sich eh, regelmäßig Geld zur Seite zu legen. Wer etwa mit 14 anfängt, monatlich 15 Euro abzuzwacken, hat mit 17 immerhin 540 Euro zusammen. Das ist schon mal ein schöner Grundstock. Fließen diese Sparraten auf ein Sparkonto – zum Beispiel PSD SparDirekt – fließen Zinsen. Auch wenn diese derzeit eher niedrig sind, kann man sie ja mitnehmen. Außerdem läuft das Sparen dadurch durch die monatlichen Überweisungen ganz automatisch – der innere Schweinehund steht dann nicht so sehr im Weg.

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