Bankkarten richtig entsorgen

Karten richtig entsorgen!

Ist das Datum von girocard oder Kreditkarte abgelaufen, kann der Inhaber sie theoretisch wegwerfen. Praktisch ist das aber gar nicht so einfach …

Was haben eine Girocard und ein kaputter Kühlschrank gemeinsam? Beide sind Elektrogeräte – jedenfalls, wenn es um die Entsorgung geht. Wessen Karte noch nicht so alt ist, kann das sogar direkt erkennen: Seit Ende 2018 sind auf Kreditkarten und girocards durchgestrichene Mülltonnen abgebildet.

Bankkarte ist “Elektroschrott”

Und nun? Die Karte wie früher einfach zerschneiden und ab damit in die graue Tonne, das ist nun tabu. Der Inhaber muss sie nun vielmehr zu einer geeigneten Sammelstelle bringen. In der Regel ist das der örtliche Wertstoffhof. Dort haben viele Kommunen inzwischen eigene Behälter für „Geräte“ mit sensiblen Daten bereitgestellt. Das können neben den Bankkarten etwa auch USB-Sticks oder externe Festplatten sein.

Wichtiges Schnittmuster für abgelaufene Bankkarten

Zerschneiden bleibt dennoch eine gute Idee. Das sollte aber nach einem bestimmten Prinzip erfolgen, damit auch wirklich alle sensiblen Daten zerstört sind (siehe Grafik). Wichtig ist, dass sowohl der Chip als auch der Magnetstreifen sowie alle lesbaren persönlichen Daten (Name, IBAN, Kreditkartennummer, Sicherheitscode) unkenntlich gemacht sind.
Tipp: Unsere Kunden können ihre alten Karten auch bei uns abgeben (oder zuschicken). Wir erledigt dann die fachmännische und datenschutzkonforme Entsorgung.

Zum Schluss noch ein bisschen Angeberwissen

In Deutschland sind aktuell rund 107 Millionen Bankkunden-Karten und 33 Millionen Kreditkarten im Umlauf. Da eine Karte etwa fünf Gramm wiegt, kommen hier also 700 Tonnen Elektroschrott zusammen.

Übrigens:

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